Aufnahmezustand

Alle vorherigen Workshops mit dem Führungsteam waren schon gut: die Diskussionen um Vision und strategische Ziele des Unternehmens brachten wegweisende Ergebnisse.

Aber nun ging es um das Organisations-Design - um die zukünftige Organisationsstruktur und das Führungssystem. Und dabei ist es dann passiert: eine tiefe und intensive Erörterung um wirkliche andere Wege, um denkbare Optionen, die Alternativen deutlich über das bis dahin in diesem Team Vorstellbare zum Vorschein brachte.

Die so tief sitzenden, selbstverständlichen Annahmen über „Führung“, über „Struktur“ und besonders über „Verantwortung“ kamen an die Oberfläche und wurden zum ersten Mal so diskutiert, dass es zu einer echten Öffnung des „Möglichkeitsraumes“ führte; eine gemeinsame, für alle zumindest denkbare andere Form von Organisationsstrukur tauchte auf.


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Führung wurde auf einmal behandelt als eine gemeinsam auszuübende Funktion der Unternehmenssteuerung, die nicht zwangsläufig  "einem Leader“ zugeordnet war.

Entscheidungen wurde als Wahrnehmung gemeinsamer Verantwortung verstanden, nicht als fragmentierter Akt des Hierarchen.

Dem Paradigma Hierarchie-Pyramide wurde zum ersten Mal eine ernst genommene 
andere Möglichkeit zur Seite gestellt.

Und die so wichtige permanente Produkt-Innovation,- eine zentrale Leistung speziell dieses Unternehmens -, wurde (große Freude ;-) verstanden als mögliches Ergebnis einer innovativen Organisation, die selbst zum gemeinsamen Gegenstand von Erneuerung wird.

Führungssysteme sind - auf der Ebene der Tools und Verhalten  - immer die Ausprägung  tieferer Ebenen, wie "Haltung zur Führung" und sogar der „Grundüberzeugungen zum Menschen und ihrer Beziehungen in Unternehmen“. Zusammen bilden sie die „DNA“ ihres Unternehmens. 

Und diese DNA hat das Team in diesem Workshopunter die Lupe genommen und „geknetet“.


Ganz egal, welche Entscheidungen diese Führungsmannschaft über die zukünftige Aufbauorganisation treffen wird, - beide werden nie mehr dieselben sein.


Herzliche Grüsse

Thomas Huber