Zum Jahreswechsel ...

In den etwas ruhigeren Tagen zum Jahreswechsel stellt sich für uns - beim Blick auf Pegida in Deutschland, den unglücklichen Kriegs-Flüchtlingen aus Syrien, den über 3000 afrikanischen Flüchtlingstoten im Mittelmeer, der Entwicklung in Russland und der Ukraine und den sonstigen Nachrichten aus aller Welt - mehr und mehr die Frage nach dem "wie weiter?“ 

- Welche Zukunft wollen wir in Europa und Deutschland haben? Wie wollen wir leben?  

- Was ist der zukunftsweisende Gesellschaftsentwurf, für den wir uns einsetzen? 

- Was ist unsere innere Goldwaage, nach der wir unsere politischen und sozialen Entscheidungen
  treffen - und unser Miteinander ausrichten?  

- Wem wollen wir die Deutungshoheit zu wesentlichen gesellschaftlichen Themen überlassen? 

- Welche Rolle spielt Solidarität und Toleranz in Zukunft? 

- Wie schaffen wir es, die wichtigen Themen (Gesundheitspolitik, Arbeitslosigkeit, Energiewende,
  Altersversorgung, Bildungspolitik … ) wieder in die breite Bevölkerung zu bekommen, statt uns
  mit Placebothemen wie „Maut für Ausländer“ zu beschäftigen?

- Welche Rolle wollen die politischen Parteien dabei spielen? Wenn ich den erschütternd 
  erfolglosen Neuanfang einer FDP beobachte, oder den innenpolitisch katastrophalen Politikstil
  einer Angela Merkel, wird mir schon sehr unwohl. 

Und im Kontext von Wirtschaftsunternehmen wollen wir - nicht nur, aber immer stärker - die Fragen in die Unternehmensentwicklung einbringen: 

- Welche Rolle spielen wir als Unternehmer und Unternehmen dabei, eine lebenswerte, mutige,
  gerechte, tolerante und gleichzeitig wirtschaftlich vorausschauende Gesellschaft zu entwickeln?

- Wie gestalten wir einen wirtschaftlichen Prozess, der sich durch seinen wertvollen Beitrag für
  das 
größere Ganze auszeichnet - und nicht durch seinen Beitrag zu einer ent-solidarisierten
  Gesellschaft

- Welche Verantwortung übernehmen wir - im Betrieb und in der Gesellschaft - für eine
  lebenswerte und freie Zukunft unserer Kinder?

- Wie machen wir Eigenverantwortung und Solidarität wieder zu einem
  funktionierenden Werte-Paar?


Gerade in einer Zeit, in der eine zukunftsweisende Leitidee fehlt, müssen wir uns diesen Fragen wieder selbst und offensiv stellen. 

Für das nächste Jahr wünsche ich mir und Ihnen, dass wir die richtigen Fragen beantworten, und auch den wahrscheinlich anstehenden, grundlegenden Systemwechsel mutig angehen.

Zu viel Pathos? Wer, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?


ToChange GmbH spendet auch im dritten Jahr wieder für die Flüchtlinge aus Syrien und Voices for Africa.

Darüber hinaus wollen wir mal schauen, wie wir die Politik in Regensburg unterstützen können. Wir werden berichten ...


Herzliche Grüsse

Thomas Huber