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„Führung … als System": Der New.Work.Frame #3


„Führung … als System

 

 

Zur Erinnerung an die vorhergehenden Blogs:
Ein New.Work.Frame ermöglicht einem Unternehmen - und allen Mitarbeitenden -,  sich in ALLEN wesentlichen Elementen auf die Strategie-Umsetzung auszurichten.
Dabei steht im Mittelpunkt, diese Elemente bewusst und ausdrücklich mit Bezug aufeinander so zu gestalten, dass sie auch tatsächlich zur echten „Strategie-Treibern“ und nicht zu Strategie-Behinderern werden.    
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Ein New.Work.Frame besteht nun im Kern aus Vereinbarungen dazu,
- wie in einem Unternehmen „Führung“ verstanden werden soll,
- wie „Führung“ organisiert, in Strukturen und Prozessen verankert und
- wie FÜhrung im täglichen Verhalten konkret ausgeübt werden soll. 


Er erzeugt das optimal auf die Firmenstrategie ausgerichtete interne Öko-System zu „Führung“.

Die BIG EIGHT sind die FÜHRUNGS-THEMEN, zu denen im New.Work.Frame verbindliche Vereinbarungen in Unternehmen gemacht werden.  
Diese BIG EIGHT sind es, deren Inhalte im Zuge der Ausarbeitung 
eines New.Work.Frame für das jeweilige Unternehmen betrachtet 
und ggf. neu ausgerichtet werden müssen.

Warum? Weil es letztlich die GEMEINSAMEN und VERBINDLICHEN Vereinbarungen und Entscheidungen in JEDEM dieser THEMEN sind,
welche das Verhalten aller Mitarbeitenden in einem Unternehmen massiv beeinflussen,- und nicht (nur) das Verhalten von einzelnen Führungskräften ihren jeweiligen Mitarbeiter*innen gegenüber.


Grafik: ToChange Leadership-System / The Big Eight

 1.    VISION und PURPOSE: 
Die VISION skizziert den attraktiven und wünschenswerten Zustand, den ein Unternehmen erreichen will. Sie umreißt das Zielbild, in das sich ein Unternehmen / eine Organisation „hinein - entwickeln“ will.

Innerhalb der VISION formuliert der PURPOSE den Daseins-Zweck,- die essentielle Antwort auf die Frage „Warum gibt es die Organisation, - heute und in Zukunft?“ 

Gemeinsam wirken VISION und  PURPOSE als langanhaltende, antreibende, Richtung weisende Kraft:
Alle wesentlichen strategischen Initiativen und Projekte im Unternehmen,- sogar das individuelle Führungsverhalten
können zukünftig an Vision und Purpose ausgerichtet und bewertet werden.

2.    Mit seinen expliziten WERTEN verpflichtet sich ein Unternehmen auf eine ganz eigene, spezifische „Erlebens- und Verhaltens-Qualität“: alles erfahrbare Verhalten im Unternehmen soll im Wesen - und überprüfbar - diese Qualitäten zum Ausdruck bringen.
3.    Die STRATEGISCHEN ZIELE (als drittes Kernelement eines Führungssystems) sind nun eine erste mächtige Übersetzungsleistung: In welche Märkte wollen wir uns mit welchen Produkt-Familien entwickeln? Was sind unsere angestrebten wirtschaftlichen Ergebnisse, Wachstums- und Nachhaltigkeitsziele?

Aufbauend auf Vision/Purpose, Werten und Strategischen Zielen liefert das Führungs-System aufeinander abgestimmte Vereinbarungen und Spielregeln zu folgenden weiteren substantiellen Elementen:

    4    Menschen und Führung
(Grundlagen und Vereinbarungen explizit bezogen auf die „Führung von Menschen“; Führungs-Haltung und - Verhalten; Zielvereinbarung; Delegation; Vergütungssystem; Gestaltung persönlicher Beziehungen; … 
Personalentwicklung, .-Marketing, P.-Rekrutierung; Potentialbeurteilung; fachliche und überfachliche Qualifikation; Karriere- und Nachfolgeplanung; Gesundheitsmanagement; Talentmanagement  …)

    5    Kunden und Services/Produkte
(Aussagen zu alten und neuen Kundensegmenten, Produkt- und Service-Strategien, Produktentwicklung, Vertriebsstrategien, …)

    6    Organisations-STRUKTUREN
(Grundverständnis und Vereinbarungen zur „Organisation“; Selbstorganisation: Hierarchie; Organigramm; Rollenprofile; Kompetenzregelungen;  Prozess-Landkarte; Projekt-Management; Lean-Management … )

    7    Informationssystem und Kooperationsplattformen
(Vereinbarungen zu Digitalisierung - gerade und auch des eigenen Geschäftsmodells; generelle Regelungen zur interaktiven Beteiligung und Informations-Bereitstellung, -Quellen, -Erfassung, -Verarbeitung; AI; Big Data …)

    8    Ziel-, Planungs- und Kontrollsystem
(Vereinbarungen zu Metrik von Vision, strategischen Zielen, Zielsystem und -Ableitung, Controlling, Reporting, Planrahmen …)

Die Vereinbarungen im New.Work.Frame sind dauerhaft „gemeint“ - aber dennoch flexibel und schnell auf neue Anforderungen anpassbar - dies ist ein gewollter Wesenszug des Führungssystems.
Gleichzeitig bieten sie dabei - auch in Zeiten großer Unternehmensveränderungen - die maximal mögliche psychologische Sicherheit für die Mitarbeitenden, - bei gleichzeitiger Ausrichtung auf die Unternehmensstrategie.

Über die Vereinbarungen hinaus beinhaltet ein New.Work.Frame konkrete Ansätze, welche die Vereinbarungen in den Big Eight übersetzen und deren Handhabung in der Praxis leichter machen.
Durch diese Zutaten wird eine New.Work.Frame noch weit mehr ist als eine Sammlung von Führungsleitlinien.


Wie ein New.Work.Frame wirkt und wie so ein Führungssystem entsteht erfahren Sie in den nächsten Beiträgen.




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